Lektion 4

Techno-Beat mit kurzen Vocal Sounds

Dein erster Genre-Beat.

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Dein erster Beat mit Genre

Bis hierher hast du Beats gebaut. Jetzt baust du Techno – genauer gesagt Minimal. Das ist der Moment, in dem dein Beat aufhört, allgemein zu klingen, und anfängt, nach etwas Bestimmtem zu klingen.

Du lernst zwei Beats, einen Übergang zwischen beiden und setzt am Ende alles zu einer Routine mit Intro zusammen. Die kurzen Vocal Sounds dazwischen sind das, was den Techno-Charakter ausmacht.

Erst der Sprachrhythmus, dann die Sounds

Wie immer sprichst du zuerst, bevor du spielst. Fang mit dem kurzen Teil an, dann kommt der ganze Rhythmus dazu.

ll:  eh - Ts - ah - Hi  :ll                      50 BPM
ll:  Bö - eh - Ts - ah - Bö - eh - Ts - Hi  :ll   60 BPM

Der erste Beat

Jetzt tauschst du die Silben gegen Beatbox-Sounds. Fang bei 70 BPM an und steigere auf 78, dann auf 86.

ll:  B - e - Ts - a - B - e - Ts - Hi  :ll                                   70 → 78 BPM

Danach machst du den Beat fast doppelt so lang, bevor du wieder einatmest – das ist die eigentliche Übung:

ll:  B - e - Ts - a - B - e - Ts - a - B - e - Ts - a - B - e - Ts - Hi  :ll   78 → 86 BPM

Die Steigerung kommt über die Bsch-Snare, die du aus Lektion 1 kennst. Sie ersetzt jede zweite Kick:

ll:  B - e - Ts - a - Bsch - e - Ts - a - B - e - Ts - a - Bsch - e - Ts - Hi  :ll   86 BPM

Der zweite Beat: Buga-diga

Der zweite Beat ist schneller gesprochen und lebt von der Betonung. Wichtig: Fang mit dem schwierigen Teil an, dem Ende. Dort musst du kurz und schnell einatmen, um im Rhythmus zu bleiben.

ll:  Buga - Da Hi - Buga - Da Hi  :ll                          60 BPM
ll:  Buga - diga - Buga - daga - Buga - diga - Buga - da Hi  :ll   60 → 70 BPM

Betone jedes „B“ kräftig, sodass jedes Mal eine satte Kick Drum erklingt. Dann wieder die Bsch-Snare einbauen:

ll:  Buga - diga - Bsch ga - daga - Buga - diga - Bsch ga - da Hi  :ll   70 → 76 BPM

Der Übergang – und die fertige Routine

Für den Wechsel zwischen beiden Beats nimmst du die Bsch-Snare vier Mal und erhöhst jedes Mal den Ton.

ll:  Bsch - Bsch - Bsch - Bsch Hi  :ll                        86 BPM

Die komplette Routine: Intro → erster Beat → erster Beat mit Bsch → Übergang → zweiter Beat → zweiter Beat mit Bsch. Steigere dich von 76 über 86 und 90 bis auf 94 BPM.

Häufige Fragen

Wie beatboxt man einen Techno-Beat?

Über gerade Kicks mit kurzen Vocal Sounds dazwischen. Das Grundmuster ist B - e - Ts - a, wiederholt und ab 78 BPM aufwärts. Die Bsch-Snare bringt die Steigerung.

Wie schnell ist Techno in BPM?

Techno liegt üblicherweise um 128 BPM. In dieser Lektion übst du deutlich langsamer – ab 50 BPM – und steigerst dich auf 94. Sauberkeit vor Tempo.

Was ist Minimal Techno beim Beatboxen?

Eine Techno-Variante mit wenigen, klar gesetzten Elementen. Genau deshalb eignet sie sich gut zum Beatboxen: Du brauchst wenige Sounds, aber präzises Timing.

Warum übe ich zuerst das Ende des Beats?

Weil dort die schnelle Einatmung sitzt. Wer den Anfang perfekt kann und am Ende hängenbleibt, verliert den Loop. Deshalb die schwierigste Stelle zuerst.